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Colormanagement in Browsern

Ab der Firefox 3 Version ist ein weiterer Browser verfügbar der das Colormanagement beherscht und Farben richtig dargestellt. Das Colormanagement muss allerdings manuell eingeschaltet werden..

Dazu gibt man in die Adresszeile „about:config“ ein. Es erscheint der Warnhinweis zur Gewährleistung. Nach dem Klick auf „ich werde vorsichtig sein“ nach der Zeile „gfx.color_management.enabled“ suchen und den Wert per doppelklick auf „true“ stellen. Zusätzlich sollte unter „gfx.color_management.display_profile“ der Pfad zum Monitor Profil eingetragen werden. Etwas komfortabler geht es mit dem Add-on Colormanagement 0.4 von Sean Hayes, zu finden unter https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/6891

Anschließend muss Firefox neu gestartet werden, um die Einstellungen zu aktivieren.

Die Browser Google Chrome und Internet Explorer arbeiten zur Zeit ganz ohne Colormanagement, bzw. gehen davon aus das alles in sRGB angelegt ist. Das ist vorteilhaft für den Webdesigner, ob dann sRGB mit dem Monitor Profil korrekt verrechnet wird ist eher ungewiss. Noch ungünstiger verhält es sich bis dato beim Safari 3 und 4 beta. Bilder mit Profilen werden im System verarbeitet, Elemente ohne Profil werden aber direkt im Monitor Farbraum dargestellt. Das ist äußerst ungünstig wenn ein CI gerechtes Bild (z.B. die Logofarbe) mit Profil und im Layout genutzte Farben (z.B. Navigation in CI Farben) ohne Farbprofil gleichzeitig dargestellt werden. Eine Antwort von Apple steht noch aus, vielleicht gibt es andere Pläne als den vom W3C Consortium bestimmten Standard sRGB. Ich meine früher konnte man auch ein Website spezifisches Profil für das Colormanagementangeben, genaueres ist mir aber entfallen.

Das eine Website und die Betrachtung über Browser einen konsistenten Colormanagement Workflow benötigen mag auf den ersten Blick nicht so wichtig oder irgendwie umgehbar zu sein. Wenn aber über die Website auch die Printausgabe generiert wird kommt dem Colormanagement eine Essentielle Bedeutung zu.